Liegen Ihnen zum Zeitpunkt der Erstellung der Beitragsnachweise noch keine oder nicht alle Abrechnungsdaten vor, haben Sie die Möglichkeit, in den Personalstammdaten des Mitarbeiters einen Fiktivbezug zu erfassen.
Für die Hinterlegung eines Fiktivbezuges stehen Ihnen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
- SV-Brutto des Vormonats: Als Fiktivbezug wird das laufende SV-Brutto des Vormonats berücksichtigt. Sollte der Mitarbeiter in diesem Monat neu eingetreten sein, liegen noch keine Werte vor und der Betrag kann manuell erfasst werden.
- Fiktivbezug ohne variable laufende Bezüge: Der Fiktivbezug kann manuell erfasst werden. Hierfür stehen Ihnen verschiedene Rechentypen, wie z.B. die Erfassung eines Betrags oder die Ermittlung über Stunden mal Stundenlohn, zur Verfügung. Bei der Erstellung der Beitragsnachweise wird der Fiktivbezug sowie alle festen Bezüge und Einmalbezüge des laufenden Monats berücksichtigt.
- Fiktivbezug inklusive aller Bezüge: Der Fiktivbezug kann, wie bei der Auswahl „Fiktivbezug ohne variable Bezüge“ erfasst werden. Bei der Ermittlung der Beitragsnachweise wird der Fiktivbezug sowie alle variablen Bezüge, alle festen Bezüge und die Einmalbezüge des laufenden Monats berücksichtigt.
Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit die Teilmonatsberechnung „Resttage ab Erfassungsdatum“ auszuwählen. Haben Sie bei einem Mitarbeiter diese Auswahl erfasst, können Sie bei der Erstellung der Beitragsnachweise (Auswertungen / Beitragsnachweise / Erstellen), das Datum erfassen, ab dem der Fiktivbezug für die Resttage bis zum Monatsende anteilig berechnet werden soll.
Diese Einstellung eignet sich besonders, wenn Sie bereits das Entgelt bis zum Zeitpunkt der Erstellung der beitragsnachweise erfasst haben, jedoch noch die Stunden für den restlichen Monat fehlen.
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